Archiv für Juni 2015

Mai 2015 – Juni 2015

Samstag 2.Mai 2015

Eigentlich sollte die Mon Amour ja inzwischen ihren Mast wiederbekommen haben, aber im Moment klappt rein gar nichts. Die Teile, die bereits im März fehlten, sind immer noch nicht da (wurden vergessen zu bestellen!!) Wir üben uns ins Geduld, denn meckern nutzt nichts!!! Wolfgang poliert inzwischen noch ein paar Kleinteile.

Sonntag, 3. Mai 2015

Sonntags ist auf der Mon Amour immer „Strammer Max Frühstück“, aber heute hat Wolfgang eine schöne Überraschung für mich parat;

Eine Apfel-Ente, ist die nicht putzig??? Viel zu schaden um einfach verspeist zu werden!!!

Montag, 4. Mai 2015

Wolfgang stürmt das Werftbüro und kommt ganz glücklich wieder. Morgen nachmittag um 16.00h kommt der Autokran zum Mastsetzen!

Dienstag, 5. Mai 2015

Wird nichts mit dem Mast, zuviel Schwell !!! (Ok, sehen wir ein, der Mast soll uns ja das Schiff nicht beschädigen beim aufsetzen)

Mittwoch, 6. Mai 2015

Zuviel Schwell!!! (grrrr, grrr)

Donnerstag, 7.Mai 2015

Juhu, heute soll der Mast gestellt werden, um 16.00h kommt der Autokran (Stand 9.00h) Doch was wäre das Leben an Bord ohne Planänderung…… um 10.00h kommt ein Anruf, Krantermin 12.00h!!!! Ist uns auch recht, aber irgendwie auch komisch, denn unserer Meinung nach ist heute genausoviel Schwell wie in den letzten Tagen……. Pünktlich fahren wir mit der Mon Amour zur Kranbucht mit 2 Hilfspersonen an Bord. Die Mon Amour wird mit Leinen festgezurrt, damit sie schön still liegt und der Kran zieht bereits den Mast hoch. Dann wiederholt sich der Slap-Stick vom letzten Mal, Christian hängt wieder an der Mauer und möchte ebenfalls an Bord um den Mast entgegenzunehmen. Diesmal jedoch habe ich das Schauspiel fotografiert:

Nachdem er dann wohlbehalten an Bord angekommen ist, ist Wolfgang etwas angespannt; klappt jetzt alles, schlägt der Mast aufs Deck?? Aber es hat alles geklappt, ohne Kratzer und Schrammen steht der Mast genau dort wo er hingehört. Die Wanten werden schnell verschraubt und nach 45 Min. können wir wieder aus der Box fahren. Uff, geschafft!!! Nachmittags werden die Feinarbeiten an den Wanten gemacht und schon ist wieder Feierabend.

Freitag, 8. Mai 2015

Haben wir eine tolle Nacht hinter uns…. durch den Schwell ruckte die Mon Amour heftigst in die Leinen und die Rollkammer im Mastprofil – ohne Segel – gab Geräusche wie von einer Orgelpfeife von sich, aber egal, wir freuen uns darauf, dass wir heute endlich fertig werden!

Der Baum kommt an den Mast und das Großsegel wird angeschlagen. Kabelverbindungen werden wieder hergestellt, was klappt, ist die elektrische Rolleinrichtung des Großsegels, die Lichter funktionieren, nur die Hupe und die Fernsehantenne funktionieren noch nicht so richtig. Schon ist wieder Mittagspause und danach wird uns mitgeteilt, dass heute keine weiteren Arbeiten mehr gemacht werden, da der Schwell zu heftig ist! Also gehen wir unverrichteter Dinge wieder zurück an unseren Steg und haben Wochenende!

Montag, 11. Mai 2015

Heute geht es endlich weiter. Wir legen uns wieder an den Arbeitssteg und eine Wante wird von Christian ausgetauscht, sie war zu kurz….. er schraubt hier und dort und schnell ist es wieder Mittag. Danach ist er wieder kurz an Bord, schraubt hier und dort und husch, husch muss er wieder an einem anderen Boot arbeiten. Grrrrrhh und nochmals grrrrhhhh und man sieht nur noch Wolfgang mit bitterbösem Blick in das Büro laufen…….Aber was nutzt es Krach zu schlagen, er fragt  nach, wann es denn weitergeht?!   Mañana, dann ist auch der Bolzen für das Vorstag fertig (der wurde in der zwischenzeit verklüngelt und jetzt ist kein passender Bolzen da, der eine ist zu klein, der andere zu groß 🙁  Jetzt soll er grössere verkleinert werden, aber das dauert……..

Was sagt in diesem Falle der Westfale; „Jetzt tu mir erstmal nen Pils!!“ Gesagt, getan 😉

Dienstag, 12.Mai 2015
Nach dem gestrigen netten Gespräch im Werftbüro schlagen heute morgen gleich 2 Mitarbeiter auf und das Besanrigg wird Wante für Wante ausgetauscht. Inzwischen ist auch der bearbeitete Bolzen für das Vorstag eingetroffen und wird montiert. Nachmittags ist wieder nur Christian an Bord und Wolfgang hilft, wo er kann. Mit einem Splint im Mund schaut er hoch auf Christian, der im Mast hängt, und schwupp… weg ist er der Splint, rutscht der doch einfach nach hinten durch!!!!!! Alle Bemühungen, ihn wieder herauszuwürgen schlagen fehl, jetzt heisst es einfach abwarten…….. Auch die Hitze macht jedem zu schaffen, 34°C und kein Wind tragen auch nicht gerade zur besten Laune bei!
Mittwoch, 13.Mai 2015
Noch immer ist nicht alles fertig, Wolfgang hilft wieder fleissig mit und setzt sich, ganz unfreiwillig, auf eine Klampe, autsch……. (irgendwie sitzt er jetzt ganz unruhig!) Es geht voran !!
Donnerstag, 14. Mai 2015
Zum Glück ist heute hier kein Feiertag, es wird gearbeitet und wir sehen dem Ende entgegen. Christian geht ein letztes Mal in den Mast und löst die Behelfsleinen, setzt die restlichen Splinte ein und sichert sie, Gunnar bringt noch schnell einen Fallenstopper am Mast an, das Vorstag wird auch noch gesichert und dann sind wohl alle Arbeiten seitens der Werft erledigt. Wir räumen schnell das Werkeug beiseite und sehen zu, dass wir vom Arbeitssteg wegkommen und wieder auf unseren Platz gehen können, wo wir viel ruhiger liegen. Der Schwell hier geht uns langsam auf die Nerven. Um 17.00h legen wir wieder an Steg K 12b an und ein Stegnachbar begrüsst uns; „Welcome at home!“ Wir sind wieder zu Hause.
Freitag, 15. Mai 2015
Nach einem ruhigen unbeobachteten Frühstück ( am Arbeitssteg konnten uns die Taucher immer direkt auf den Tisch schauen!) überlegten wir noch kurz ob wir heute einen faulen machen, oder das Schiff waschen. Bevor eine grössere Diskussion in Gang kam, läutete das Telefon und der Plan für heute war klar; Elke und Achim aus Bünde (sie machen z.Zt, Urlaub in Famara) wollen uns besuchen. Schnell wurden frische Erdbeeren gekauft, Gaby backt einen Boden und fertig ist ein Erdbeerkuchen. An Bord verbrachten wir einen schönen Nachmittag, der dann noch bei einem Besuch bei Yve im Restaurant endete. Die Männer haben lange versucht, genügend Bier in Wasser umzuwandeln, was ihnen dann auch gelungen ist 😉

Samstag, 16.Mai 2015

Das viele Wasser von gestern ist in der Nacht wieder abhanden gekommen und der Tatendrang kommt wieder an Licht. Heute wird alle Aufmerksamkeit der Mon Amour gewidmet und sie wird von den restlichen Bohrspänen und reichlichem Sand (Calima) befreit. Punkt!

Sonntag, 17. Mai 2015

Wir fahren zu Elke und Achim nach Famara. Sie machen Urlaub in einem schönen Bungalow und haben eine herrliche Aussicht auf den grossen Strand. Gemeinsam machen wir eine Spitztour auf den großen Markt von Teguise, kehren kurz ein in ein wunderschönes Weinlokal, essen Tapas und trinken einen hervorragenden Wein. (Der Inhaber dieses Lokals, ein Deutscher, hat wohl eine der größten Weinsammlungen. Seine Flaschen sollen in einem früheren Geheimgang, der vom Restaurant bis zur großen Burg führt, gelagert sein). Wer interessiert ist, schaut einfach mal bei www.facebook.com/PatioDelVino rein, lohnt sich…..

Montag, 18. Mai 2015
Eigentlich dachten wir ja, jetzt mit allen Arbeiten fertig zu sein, aber das wäre ja langweilig….. neues Problem; Ladegerät und Inverter (Kombigerät) . Warum auch immer, es ist eine Verbindung durchgeschmort

Da ist guter Rat teuer, Wolfgang schaut noch etwas resigniert, aber auch dieses Problem bekommen wir sicher wieder in den Griff!!

Gegen Mittag schaut Gaby ganz neugierig in die Hafeneinfahrt, es kommt ein neues Schiff und wer ist es? Das neue Schiff von Ursula und Roger aus der Schweiz, die Estrella de Mar. Die beiden haben im Februar ihre URSUMA hier in der Marina verkauft und sind nach Holland gereist, um sich dort ein grösseres Familienschiff zu kaufen. Sie sind dort fündig geworden und haben die Estrella (eine Contest 50fuss) jetzt in die Marina Rubicon gebracht.

Ein schönes Schiff und schön, das die beiden wieder hier sind.

Mittwoch, 20.Mai 2015

Es windet wahnsinnig, mit 70 km/h saust er durch die Marina, dabei fällt es uns schwer, im Schiff normal zu gehen, da müssen wir schon in den Seemannsgang schalten. Ne, im ernst, ist ganz schön wibbelig!!! Nachmittags sind wir es leid und treffen uns noch mit Elke und Achim in Puerto Calero beim Chinesen. Gaby hat schon wieder Probleme an Land, da schaukelt doch der Tisch wie verrückt!!

Freitag, 22.Mai 2015

Wir haben eine neue Anschaffung gemacht. Wolfgang war in Deutschland so begeistert von einem Halogenofen, der natürlich sofort an Bord musste. Nachdem wir vergeblich versucht haben, dieses Gerät hier auf Lanzarote zu kaufen, haben wir ihn kurzerhand bei Amazon bestellt und ist auch innerhalb von 5 Tagen hierhin geliefert worden. Heute haben wir ein Gulasch darin gekocht und auch bereits einen Kuchen und Brot darin gebacken. Suuper-Teil

 Der Ofen ist eine Mischung aus Backofen, Mikrowelle und Herd und… transportabel!!!

 Zu dem Gulasch haben wir Peter von der SY Jonga eingeladen und nach dem Essen sind noch Dirk und Ilse von der SY Seacat, die am Dienstag an unserem Steg angelegt haben, zu einem (oder waren es vielleicht zwei?) Bierchen vorbeigekommen und wie immer, haben wir einen gemütlichen Abend verbracht.

Samstag, 23. Mai 2015

Der Wind lässt einfach nicht nach, es wagt sich kaum ein grosses Segelschiff raus, nur die kleinen, die sind einfach unglaublich. Die Segelschule mit ihrem Optis, an der Pinne sitzen so 10-15 jährige, fahren eine Regatta!!!! An Land ist der Geräuschpegel der schlagenden Segel kaum auszuhalten, aber die kleinen Badewannen rauschen mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit raus aufs Meer und ziehen sogar eine Heckwelle hinter sich her. Unglaublich…

Sonntag, 24. Mai 2015

Der Wind lässt etwas nach, aber nur etwas! Auf jeden Fall fällt uns das Gehen an Bord nicht mehr so schwer. Abends sind wir auf der ESTRELLA DE MAR bei Ursula und Roger zum Essen eingeladen und werden dort sehr verwöhnt. Von der Schiffsbesichtigung waren wir sehr angetan, da haben sich die beiden ein wirklich schönes Schiff gekauft. 

 

Dienstag, 26.Mai 2015
Nun ist endlich mal Zeit, die Polster aus dem Salon zu waschen. Diese Arbeit haben wir schon seit unserem Werftbesuch immer wieder verschoben. Das Waschen ist nicht das Problem; was nicht so einfach ist, ist das Wiederaufziehen. Aber am Mittwochabend war auch diese Arbeit erledigt.

Samstag, 30. Mai 2015
Um 16.45h landet Egon aus Siegen in Arrecife. Wie immer stehen wir am Flughafen mit Sekt parat und empfangen ihn. Zum Essen gehen wir, auch wie immer, zu Yve ins Restaurant La Cubierta und essen lecker Thunfisch. Danach hat sich Egon dann bereits „aklimatisiert“!!!

Sonntag, 31. Mai 2015
Egon hat uns aus Deutschland die benötigten Ersatzteile für den defekten Inverter mitgebracht und Wolfgang macht sich gleich an die Arbeit, schraubt alles wieder zusammen und bringt ihn wieder im Maschinenraum an. Hut ab, es funktioniert alles wieder!!! Fladder-Fred kann auch wieder abgeschaltet werden.

Montag, 1 Juni und Dienstag 2.Juni 2015
Natürlich muß Egon auch sein Pflichtprogramm erfüllen! Wolfgang als Reiseführer zeigt ihm die schönen Seiten der Insel und er ist total begeistert. Er kann nicht verstehen, warum manche Leute diese Insel als trist und grau bezeichnen.

Samstag, 6. Juni 2015
Da es doch gestern Abend wirklich geregnet hat, ist mal wieder der ganze Dreck an Bord sichtbar geworden. Dieses Übel haben wir natürlich sofort behoben und da wir ja diesmal Verstärkung von Egon hatten, ging es dieses Mal wirklich sehr schnell.

Sonntag, 7. Juni 2015
Heute will die Sonne auch nicht so recht durch die Wolken und Egon hat Brand. Nee, nee nicht so nen Brand, sondern so richtig Sonnenbrand….

Es lebe die „Rothaut“

Dienstag, 9. Juni 2015

In den letzten Tagen war das Wetter nicht gerade sehr berauschend. Dauerbewölkung pur! Aber heute, heute sehen wir die Sonne und gleich wird Egon ins Auto geladen und in die Feuerberge transportiert. – Das letzte „Pflichtprogramm“ und es hat sich gelohnt. Hier ein paar Eindrücke;

Es fällt so schwer, das schönste Bild von den Feuerbergen zu wählen, daher werdet Ihr jetzt einfach mal total überflutet….

Mittwoch, 10. Juni 2015

Die Tage in der Marina Rubicon sind gezählt. Am Samstag soll es weitergehen nach Gran Canaria – Las Palmas -. Wolfgang und Egon segeln und Gaby fährt mit dem Auto auf der Fähre. Es wird an Bord gewerkelt und verstaut, was halt alles so zu tun ist.

Freitag, 12. Juni 2015 und Samstag, 13. Juni 2015
Der letzte Tag auf Lanzarote in der Marina Rubicon. Die Mon Amour ist bereit zum auslaufen und der Skipper möchte am liebsten schon los, aber ein paar Stündchen muss er noch ausharren. Die letzten Fotos werden geschossen und siehe da, wir haben noch die schönen Figuren vor die Linse gekommen, die für ein Unterwassermuseum bestimmt sind.

Abends gehen wir nochmal zum Essen zu Yve, dort treffen wir Peter von der SY Jonga, um Abschied zu nehmen. Irgendwie verabschieden wir uns mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Es ist nicht schön, Goodbye zu sagen, weil wir nicht wissen, ob wir sie alle wiedersehen. Aber es ist auch spannend, wen wir so auf Gran Canaria wieder kennenlernen werden.
Also ein schneller Abschied, ab in die Kiste, denn um 2.30h soll es losgehen, damit die Männer noch im Hellen ankommen. Gesagt, getan, um 2.35h hat Gaby Wolfgang und Egon die Festmacher an Bord gegeben und los sind sie. Wind aus Nord mit 2-3 Beauf. ist vorhergesagt, also wird es eher eine Motorüberfahrt. Gaby packt sich einen Schlafsack unter den Arm und versucht, noch ein paar Stündchen im Auto zu schlafen, denn die Fähre geht erst ab Arrecife um 11.00h und soll ankommen um 16,30h. Mit dem schlafen klappt es nicht so ganz gut, es ist eher ein Einnicken hier und da, aber egal. Mit der Fähre klappt es alles ganz gut und ich versuche, über Marine-Traffic die Mon Amour zu verfolgen. Um 14.30h hab ich sie endlich auf dem Bildschirm, sie ist direkt neben der Fähre. Sichtkontakt hatte ich auch, aber in gaaaanz weiter Ferne. Angekommen in Las Palmas, gehe ich erst mal etwas essen und schaue noch mal in Marine Traffic und dort sehe ich, dass sie in 49 Min. bereits ankommen. Upps, dann muss ich mich beeilen, um wieder zum Auto zu gelangen. Kaum dort angekommen, sehe ich die Mon Amour schon um die Hafenmauer kommen. Ich empfange sie am Rezeptionssteg und nach einem Bierchen fallen wir alle in unsere Kojen. Die Männer hatten einen schönen entspannten Törn, zwar mit zu wenig Wind, (4 Beauf. war schon viel) und der Atlantik war platt wie eine Flunder (so haben wir ihn noch nie gesehen!!), aber besser so als anders. Unterwegs haben auch eine Delphine den Weg gekreuzt.

 

Sonntag, 14. Juni 2015
Diese Nacht haben wir noch am Rezeptionssteg verbracht, da das Büro erst um 9.00h morgens öffnet. Nach dem Einchecken wurde noch der Dieseltank wieder aufgefüllt und um 11.30h lagen wir an unserem Liegeplatz Steg L. Das Boot wurde nur kurz abgespritzt, die Internetrichtantenne aufgebaut, schauen, von welchem Restaurant wir Wifi empfangen und schnellen Schrittes dorthin, um das Kennwort zu holen. Wie es denn dann so ist, lernen wir nette Schweizer kennen, aus einem Bierchen wurden gleich dreie. Dann kamen noch Jürgen und Andrea von der SY Clarati, die z.Zt in Pasito Blanco liegen zu Besuch. Mit ihnen haben wir noch zusammen gegessen und dann war auch schon wieder Zeit für die Koje.

Montag, 15.Juni 2015
Da wir ja eine neue „Kuchenbude“ brauchen, sind wir gleich zum Segelmacher hin und haben einen Termin zur Besichtigung gemacht. Morgen früh kommt jemand vorbei, um zu sehen, ob sie so etwas nähen können. Um 11.00h haben wir bereits eine Einladung von den Schweizern zum Rösti bekommen, die wir natürlich auch gleich angenommen haben. Eine Dreier-Männercrew hat prima Röstis gezaubert, sie schmeckten hervorragend!!!

Dienstag, 16. Juni 2015
Früh aufstehen, um 8.30h will der Segelmacher maßnehmen für die Kuchenbude, also bereitet Wolfgang das Frühstück soweit vor, es wird aber noch nicht gegessen. Um 9.15h geht Gaby dann mehr oder weniger mit bösem Blick in den Laden; wir kommen gleich…….. um 10.00h war es dann soweit, mit 3 Personen wurde ausgemessen und fotografiert und dann, dann konnten wir endlich frühstücken! Nach dem Frühstück wollen wir die Insel erst einmal im groben umrunden. Auf der Autobahn geht es erst einmal gen Westen nach Agaete. Dort wollen wir uns den Hafen einmal anschauen.Es geht von hier aus eine Fähre nach Teneriffa, aber ansonsten liegen nur Fischerboote hier, also nichts für Segelboote. Weiter fahren wir Richtung Süden nach Puerto Mogan. Dort haben wir vor 3 Jahren schon mal gelegen und wir schauen, was sich so alles geändert hat. Nichts hat sich geändert, außer das viel neu gebaut wird. Eigentlich schade, denn die Berge werden hier in der Gegend so zugebaut um den Tourismus zu steigern, und dadurch werden die Orte natürlich vollkommen überfüllt.

Weiter geht es über die Autobahn über Puerto Rico, Arguiniguin, Maspalomas wieder Richtung Las Palmas und wir kommen wieder total kaputt in der Marina an.

Mittwoch, 17. Juni 2015
Die Schweizer Männercrew ist heute auf die Mon Amour zum Essen eingeladen, da heisst es Einkaufen und Kochen. Es gibt eine leckere Tomaten-Käse-Vorspeise, als Hauptgericht eine cremige Fischsuppe und als Nachtisch eine 3 Früchte-Komposition á la Gaby. Der Geschmack schmeckte allen! Da der Fisch auch schwimmen mußte, wurde es ein langer und schöner Abend.

Donnerstag, 18. Juni 2015

Ein neuer Ausflug steht an. Wir fahren nach Teror im Norden der Insel. Am Hauptplatz der Stadt, der Plaza de Nuestra Señora del Pino, stehen wunderschöne alte Häuser und manche stammen noch aus dem 16. Jahrhundert mit üppig verzierten Holz-oder Steinbalkonen. Die Basilika Nuestra Señora wurde 1767 geweiht und ist die dritte Kirche, die am selben Platz errichtet wurde. Von den vorhergehenden blieb nur noch der Turm aus dem Jahr 1708. Die Fiesta de la Virgin del Pino ist die wichtigste der Insel und findet im September statt, da wird die Schutzpatronin von Gran Canaria mit Prozessionen gefeiert.

Freitag, 19.Juni 2015
Wolfgang wollte mal schwimmen in Puerto Mogan, doch wir hatten vergessen, dass heute dort Markt ist. Die vielen Menschen gefielen uns gar nicht, sodaß wir in die Berge geflüchtet sind. Von Mogan aus ging es in sagenhaften Serpentinen höher und höher zum Roque Nublo, dem grössten Naturraum der Insel und das Wahrzeichen von Gran Canaria. Den 1700m hohen Berggipfel überragt ein 60 m hoher Basaltmonolith, der oft in Nebel gehüllt ist. Die „Fingerform“ entstand durch Erosion. Hier soll eine heilige Stätte der Guanchen gewesen sein. Der gesamte Partk erstreckt sich über 26.000 ha un wirde zum Biosphärenreservat erklärt. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich und führt durch tiefe Schluchten mit 30 kleinen Dörfchen. Überall könnte man halten, um die schöne Landschaft zu bewundern.

Über Tejeda und Santa Brigida schlängeln wir uns wieder in das Stadtgetümmel von Las Palmas. Irgendwie sind wir total kaputt und reizüberflutet von der Schönheit der Insel. Bis jetzt hatte uns Gran Canaria ja nicht so gut gefallen, aber nach dem heutigen Tag haben wir unsere Meinung ganz schnell geändert. Die Inselmitte ist einfach traumhaft schön.

Samstag, 20. Juni 2015
Wolfgang kommt heute zum heiß ersehnten Bad in Mogan. Das Wasser ist recht warm (lt Wolfgang), aber Egon und Gaby setzen sich lieber in eine Bar direkt am Strand und beobachten das Geschehen. Nachmittags schlemmen wir in Las Palmas im WOK-Restauraunt. Es ist noch genauso gut wie vor 3 Jahren,es gibt viele Sorten Fisch, Muscheln, Rindfleisch, Schweinefleisch, Hähnchen und Gemüse reichlich. Schlemmen, bis nichts mehr rein passt für 14,90€.

Sonntag, 21. Juni 2015
Morgens gehen wir noch zum sonntäglichen Markt im Catalina-Park und kaufen dort auch gleich deutsches Brot, und nachmittags bereitet sich Egon schon mental auf seine Abreise vor. Die 3 Wochen, die er bei uns war, vergingen wie im Fluge.

Montag, 22. Juni 2015
5.00h ist frühstücken angesagt. Egon will zur Dusche gehen, da macht es ziemlich laut ruummmmmmms. Da rakt er doch gleich im „Wintergarten“ den bereits gedeckten Tisch um. Es scheint ein Glückstag zu werden, denn das ganze Porzellan ist kaputt!!! Nicht desto trotz waren wir pünktlich um 6.00h am Flughafen. Nach unserer Rückkehr auf die Mon Amour haben wir uns nochmals in die Koje gekuschelt. So gegen 11.00h wollte der Segelmacher kommen, wegen unserer neuen Kuchenbude, aber…….. da wir in Spanien sind……. warteten wir vergeblich. Na vielleicht kommt er morgen?!?! Mañana?!?!?!

Dienstag, 23. Juni 2015
Juchuuuu, um 11.00h kommt er, der Segelmacher (aber kein Wort der Entschuldigung oder so…..), zeigt uns seine Stoffmuster, da er aber nicht alles dabei hat, kommt er halt am Donnerstag noch mal wieder!!! Nachmittags sind wir eingeladen auf der SY Delfino von Siggi und Abba, die wir vor 2 Jahren kurz in Mogan kennengelernt haben. Damals waren sie auf dem Weg in die Karibik. Seit letztem Jahr sind sie wieder auf den Kanaren und heute wird Abba´s Geburtstag gefeiert. An Bord wird ein Mischmasch an Sprachen gesprochen. Ein Pärchen Marc (Franzose) und Lisbeth (Venezuelanerin) mit ihrer 14jährigen Tochter Alexandra (Spanierin), die auch auf einem Schiff leben und einen LED-Laden darauf betreiben, sprechen untereinander spanisch. Abba und Marc hingegen sprechen französisch und Siggi mit Alexandra englisch. Da mischt Gaby doch gleich mit und versucht, sich mit Lisbeth ein wenig auf spanisch zu unterhalten. Klappt eigentlich auch ganz gut!!!
Gegen 22.30h holt sich jeder eine Jacke und wir gehen zum Stadtstrand Las Canteras. Jedes Jahr im Juni, am längsten Tag des Jahres ist die Noche de San Juan (Johannisnacht), einer der absoluten Höhepunkte der Fiestas von Las Palmas. Am Abend des 23.Juni treffen sich zehntausende Menschen am Strand um sich Mitternacht ein großes Feuerwerk anzusehen und ein Glück und Segel bringendes Bad in den Fluten zu nehmen.

 

Mittwoch, 24. Juni 2015
Feiertag in Las Palmas. Wir machen einen „gemütlichen“, denn gegen Abend wollen wir nach Pasito Blanco zu Andrea und Jürgen fahren. Die beiden fliegen Freitag wieder nach Deutschland und wir wollen noch mal zusammen essen gehen. Im Hafen von Pasito Blanco gibt es nur ein Club-Restaurant und noch dürfen wir als Nichtmitglieder dort auch essen. Im Juli und August hätten wir keine Chance, hineinzukommen. Also nutzen wir die Chance und essen dort recht gut.

Donnerstag, 25. Juni 2015
Der Segelmacher wollte heute so gegen 11.00h nochmal mit den Mustern kommen und wir warten und warten und warten….. Um 13.00h sind wir es leid und gehen zum Laden. Dort wird uns dann gesagt, dass Marco (der bei uns an Bord war) heute krank ist, aber das Muster haben sie da. (siehe da!) Danach machen wir uns auf den Weg zum Kaufhaus Corte de Ingles um nach neuen Tellern zu schauen und wir werden auch fündig. Abends gehen wir in die Altstadt, denn dort gibt es ein Konzert der Gruppe „Overbooking“ die Songs der Dire Straits spielen. Vielleicht bekommen wir ja noch Karten. Um 20.30h soll die Vorstellung beginnen und wir (als brave Deutsche) sind natürlich früh genug dort. Karten haben wir kaufen können und um 20.15 gehen wir in den Konzertsaal. Wir sitzen mit 6 Personen um diese Zeit dort, also eine 1/4 Std. vor Konzertbeginn, aber um 20.30h ist der Saal voll. Das ist so ein Phänomen bei den Spaniern, warum denn so früh dort sein? (Oder sind wir Deutschen das Phänomen?) Egal, das Konzert war zwar in den ersten Minuten sehr laut, aber nachher haben wir uns dran gewöhnt. Alles in allem war die Band sehr gut.

 

Dienstag, 30. Juni 2015
Von den letzten Tagen gibt es nicht viel zu berichten. Wir machen jetzt mal einfach URLAUB!!!
In der Marina haben wir wieder einige Bekannte getroffen und wir geniessen einfach die netten Treffen, mal auf anderen Booten, mal in einer der vielen Bars an der Marina und mal auf der Mon Amour. Auch die riesigen Einkaufscentren in der Umgebung müssen mal erkundet werden und wir werden total erschlagen von dem Warenangebot. Da merkt man schon den Unterschied zwischen Lanzarote und Gran Canaria. Auch die Preise (sogar im LIDL) sind sehr unterschiedlich, das Leben hier ist viel günstiger!! Also geniessen wir es erstmal in den nächsten Tagen!!