Oktober – November 2018 Teneriffa u El Hierro

Mittwoch, 24. Oktober 2018

So, wir sind wieder aus unserem Deutschlandurlaub zurück auf der Mon Amour in San Miguel-Teneriffa. Um 22.55h landet unser Flieger und so gegen 23.50h sind wir wieder auf dem Schiff. Es ist zwar dunkel, aber wir können gut erkennen, das es dieses mal an Deck nicht so dreckig ist?

Donnerstag, 25.Oktober 2018

Jupp, es wird erst einmal die Mon Amour inspiziert. Wouh, es ist wirklich wenig Schmutz an Deck zu sehen, es muß wohl gut geregnet haben! Aber wir legen trotzdem einen Mon Amour-Reinigungstag ein! Unser Bekannter Johannes, der hier eine Finca hat, bringt uns unser Auto wieder, wir hatten es solange bei ihm abgestellt, denn in der Marina stehen schon so einige Autos mit nur 3 Rädern rum! Er erzählte uns, dass es in den letzten Tagen fürchterlich geregnet hat. In Santa Cruz sind sogar die Glascontainer auf der Strasse weggeschwemmt worden siehe hier:https://www.youtube.com/watch?v=98GLtd8BBOc

und im Supermarkt sind Deckenteile heruntergestürzt. Wenn es hier mal regnet, dann gleich heftig und keiner ist darauf eingestellt!! Ja und schwupp, ist der Tag auch schon wieder rum!

Sonntag 28. Oktober 2018

Von wegen, Sonntag ist Ruhetag! Da unser vorlicher Fäkalientank, den Wolfgang im September ausgebaut hatte, ja undicht und voller Urinstein und Kalk war, wollte er auf Nummer sicher gehen und den achterlichen Tank ebenfalls ausbauen und untersuchen bzw. reinigen. Puh, undicht war er nicht, aber Steine in Mengen vorhanden. Nach 2 Stunden spülen wurde er auch schon mal etwas leichter. 

Montag, 29. Oktober 2018

Nochmal 2 Stunden Tankspülung und der Tank kann wieder eingebaut werden. Wolfgang erdet ihn ebenfalls, nicht das durch Elektrolyse dem guten Stück noch etwas passiert. Wir treffen in der Marina Dirk und Marianne von der SY Seecat, die beiden hatten wir bereits in den letzten Jahren kennengelernt und verbringen einen netten Abend zusammen.

Dienstag, 30. Oktober 2018

Heute treffen wir uns in Santa Cruz de Tenerife mit Silke und Harry aus Minden, die beiden sind mit Freunden auf „mein Schiff 5“ unterwegs in die Karibik und machen einen kurzen Stop hier auf Teneriffa. Die Wiedersehensfreude war groß, denn es ist schon eine Ewigkeit her, das wir uns gesehen haben! Um 14.00h legte der Koloß von Schiff dann ab für die 5 Tage Seereise nach Barbedos. 

Freitag 2. November 2018

Und schon gehen die Planungen für unseren „Urlaub vom Urlaub“ los. Wir wollen zu der kleinsten Insel der Kanaren El Hierro, aber nicht mit der Mon Amour, sondern mit Auto und Fähre, da der Rückweg mit dem Boot sehr beschwerlich ist. Wir suchen in Internet die passende Bleibe und ein Datum für uns aus und stellen dann leider fest, dass an dem Tag keine Fähre rüber fährt. Also wieder umswitchen, jetzt fahren wir am Montag um 17.30h von Los Christianos und bleiben bis Dienstag, den 13.11. auf der kleinen Insel.

Montag, 5. November 2018

Aufstehen, Frühstücken, Duschen, Sachen packen. Gerade als wir bepackt den Steg verlassen wollen, sehen wir Ernst und Maria am Steg mit ihrer SY Mery Mary. Mensch, war das eine Freude, die beiden wiederzusehen. Aber leider ist es wie jedesmal mit den beiden; entweder gehen sie gerade oder wir (hat aber keine grössere Bedeutung!!) für einen kleinen Plausch hat die Zeit aber gerade noch gereicht! Die Fähre startete dann pünktlich um 17.30 und um 20.00h fuhren wir bereits wieder herunter. Nach einer halben Stunde Fahrt erreichten wir unser Ziel El Mocanal auf El Hierro. Der Schlüssel des Hauses lag in einem Schlüsselsafe und mit dem passenden Code kamen wir rasch in das Haus. Erst mal alles inspizieren, dann wird ausgepackt und ab in die Kiste.

Schöner Bericht von El Hierro: https://www.youtube.com/watch?v=FGixrLuhUvQ

Die Insel ist die kleinste der Kanaren, ist nur 278 km² groß und hat 10.700 Einwohner 

 

Dienstag, 6. November 2018

Unser kleines Häuschen; 

Nachts hat es geregnet und alles ist so grau in grau. Es lohnt sich nicht, jetzt schon auf Tour zu gehen, also machen wir einen auf gemütlich und erkunden nachmittags erst mal den Ort.

Mittwoch, 7. November 2018

Morgens ist es noch stark bewölkt und das Thermometer zeigt nur 18°, also machen wir uns auf dem Weg nach Restinga im Süden der Insel, dort scheint bestimmt die Sonne! Unterwegs in den Wolken kriecht das Thermometer weiter runter auf 13°, da steigen wir lieber nicht aus!

In Restinga selbst sind es wieder 23°, nur die Sonne lässt sich nur hier und da mal blicken, für einen Spaziergang am Hafen ist es sehr angenehm. 

 

Restinga ist der südlichste Punkt Spaniens und schon einer der grösseren Orte auf der Insel, aber er wirkt total verschlafen. Von Touristen merkt man hier sehr wenig, hier und da sitzt mal einer mit Wanderschuhen im Cafe oder es fahren Tauchboote mit Tauchtouristen raus, aber alles in Maßen!

Im Oktober 2011 fanden hier im Meer, ca 2,5km vor Restinga, mehrere Erdbeben statt, daher wurde der Ort evakuiert aber nach und nach kamen die Einwohner wieder, obwohl es bis Juni 2012 noch weitere kleine Beben gab. Viele Tauchplätze blieben bis 2013 gesperrt, konnten dann jedoch weiter betaucht werden. Wo es zu der Bebenzeit keine Fische mehr gab, sind jetzt mehr als zuvor, die Fischer sind glücklich und die Taucher haben schönere Tauchgebiete durch das neu entstandene Leben! Es ist erstaunlich, wie sich doch die Natur selber generiert!

Donnerstag, 8. November 2018

Die Sonne lacht vom Himmel, wir können sogar unsere kleine Terrasse nutzen! Später machen wir uns auf den Weg nach El Golfo, dem Südwesten der Insel. Erster Stop ist Las Puntas, dort steht das kleinste Hotel der Welt mit nur 4 Zimmern. Es steht auf einer Landzunge und die Wellen hüllen es quasi ein! Ruhig ist es dort nicht, das Meer ist ganz schön laut! 

Badezeug haben wir mal eingepackt, vielleicht können wir ja in den Naturschwimmbecken La Marceta schwimmen gehen. Aber die Wellen sind heute sehr hoch, da ist schwimmen eher lebensgefährlich! 

Ok, es gibt ja noch den Charco Azul, vielleicht geht es ja dort. Doch als wir die 87 Höhenmeter steil abgestiegen sind……. schwimmen geht auch hier nicht, aber sonnen! Für eine Stunde lassen wir uns mal die Sonne einfach nur auf den Bauch und Rücken scheinen! 

Zurück zu unserem Haus fahren wir noch zu den Casas Pozo de las Calcosas, einer der außergewöhnlichsten Dörfer der Insel. Von oben sieht es eher so aus, als wenn die Häuser kurz vor dem Abriss stehen, aber sie werden im Sommer als Wochenendhäuser genutzt. Die besondere Bauweise der Häuser; die Wände sind aus nacktem Vulkanstein und das Dach ist aus Roggenstrohbündeln. Der ethnografische Wert dieser Enklave ist unbestritten, da es sich um eine Art Freilichtmuseum über die traditionelle Architektur El Hierros handelt. Oben finden wir ein Restaurant mit einem herrlichen Ausblick, wir sind die einzigsten Gäste und die Besitzerin serviert uns zwischen zwei Fernsehsendungen eine sehr gute Fischsuppe! 

Freitag, 9. November 2018

Abenteuertag; wir haben eine Höhlentour mit Jörg gebucht. Um 10.00h werden wir von ihm abgeholt und sind gespannt, wie der Tag so abläuft. Zunächst werden vom Bäcker – der bei uns direkt um die Ecke ist – Croissant geholt und dann geht es durch enge Strassen in die Mitte der Insel. Wir machen einen kurzen Stopp unterhalb eines Vulkanes auf einer Wiese und haben uns dort Löcher angeschaut, die aussahen, als wenn sie von Menschenhand gemacht worden wären, wir tippten auf Brunnen. Jörg erklärte uns dann, dass in den Löchern mal Kiefern gestanden haben. Als die Lava floss umschloss sie die Kiefern und da sie nur 900°C hatte, verbrannten die Kiefern nicht, denn die Bäume sind ziemlich Hitzeresistent. Im Laufe der Jahre jedoch sind die Kiefern abgestorben und so entstanden dann die Löcher.

Leider ist uns der Wettergott nicht hold und es regnet…. aber Jörg schafft Abhilfe und steckt uns uns schicke Capes. Unterwegs zur Höhle geht es an einem Ziegenstall vorbei mit großen und kleinen Ziegen. 

 

Upps, der Weg zur Höhle La Santa ist abgeschnitten; in den letzten Tagen hat es viel geregnet und der Weg dorthin ist durch Steinschlag zugeschüttet. Uns war es zu riskant, darüber zu klettern, also hat Jörg Plan B aus der Tasche gezaubert und wir fahren weiter Richtung Restinga. Dort angekommen, strahlt auch schon die Sonne und wir können den Aufstieg zur Höhle beginnen.  

Wir stehen vor der Cueva Roja, eine von 57 Höhlen der Insel und sie hat eine Länge von 300m 

Zunächst ist alles noch recht hell, wir scheuchen Tauben auf, die wahrscheinlich ihre Ruhe haben wollten, aber jetzt sind wir auch hier 😉 und steigen langsam in die Höhle. Bald ist das Tageslicht verschwunden und unsere Helmlampen zeigen uns nur noch den Weg. Unterwegs erklärt uns Jörg viel von den Basaltplatten, die von den Wänden gefallen sind und viele Schichten aufweisen. Plötzlich geht es steil nach unten und Jörg fixiert sein mitgebrachtes Seil, damit daran 12 m in die Tiefe steigen können. 

Unten angekommen, machen wir für eine kurze Zeit unsere Lampen aus und geniessen die vollkommene Dunkelheit und Stille. Das war schon etwas besonders, Augen auf und trotzdem keine, aber absolut gar keine kleinste Lichtquelle und absolute Stille. Wouh, ein irres Gefühl 🙂 

Unterwegs machen wir immer wieder Rast um uns umzusehen, die unterschiedlichsten Formen von Lava und Gestein in den Lavablasen faszinieren uns und jeder sieht in seiner Fantasie etwas anderes. 

Irgendwann kamen wir zu dem Teil der Höhle an, wo wir noch etwas kriechen mussten, um zum Ende zu kommen, da haben wir aber drauf verzichtet in Anbetracht unser etwas älteren Knie, also wieder den Rückweg antreten. Der Aufstieg der 12 m Hürde an dem Seil klappte recht gut und ruck zuck war am Ende des Tunnels das Licht zu sehen! Ca 2,5 Std. waren wir dort unten und es war einfach nur schön!!

Vor der Höhle sahen wir ein Bild von einem jungen Mann aus der Schweiz, der leider hier in dieser Höhle 2012 sein Leben verloren hat. Er ging alleine herunter, ohne die Höhle zu kennen, unten hat dann seine Lampe versagt und er hat den Weg nach draußen nicht mehr gefunden. In den stillen Minuten dort unten mussten wir immer wieder an den jungen Mann denken und konnten verstehen, warum er nicht mehr nach oben gefunden hat.

So, jetzt haben wir uns ein Schokoladen-Höhlen-Croissant verdient und gleich kommt ein Rabenpärchen vorbei und möchte auch etwas abhaben: 

Nach einer kurzen Rast fragt uns Jörg, ob wir noch Lust zu einer kleinen Kraterwanderung haben; jupp, machen wir doch; 

 

Glücklich und zufrieden fährt uns Jörg wieder zu unserem Häuschen, es war ein wirklich fantastischer Tag

Danke Jörg

hier mal der Link für evtl. Nachahmer:

http://www.hoehlenelhierro.de/wir.html

Samstag, 10. November 2018
Wir fahren heute zum Leuchtturm Faro de Orchilla in den südwestlichen Teil der Insel. Wir schrauben uns von 1033m Höhe wieder langsam ins Tal. Die Straßen sind schon spektakulär und hier und da kommt uns sogar ein Bus entgegen! Der Leuchtturm wurde am 25. September 1933 zum ersten Mal gezündet und hat eine Reichweite von 44 km. Ein kleiner Wanderweg führt zum 0 Meridianpunkt, den die Franzosen 1634 hier festlegten, da man damals dachte, hier sei das Ende der Welt. Der Meridian von El Hierro war einer der am meisten benutzten und deshalb wurde die Insel auch als Insel des Meridians bekannt, bis im Jahre 1885 der Meridianpunkt nach Greenwich verlegt wurde.

Es führt noch eine Strasse zu einem Strand bzw einer Mole, hier haben wir so gar keine Menschen vermutet, aber siehe da, es existieren Grillplätze und sie sind auch belegt!!! Wolfgang wollte gerne schwimmen gehen, aber die Temperaturen laden nicht gerade dazu ein, 19° keine Sonne und Wind! 

Also fahren wir weiter uns siehe da; Straßenschilder führen uns weiter Richtung Westen wieder ins El Golfo-Tal. Die Straße scheint wieder offen zu sein, denn als wir vor 2 Jahren hier waren, war sie gesperrt. Eine Kurve nach der anderen, schmale Straße, keine Leitplanken oder sonstigen Schutz und ca 1000m steil abwärts. An einer Stelle führte die Straße sogar über einen Grat, links und rechts ging es steil nach unten. Puh, nur nicht nachdenken 😉

So, heute haben wir die Insel umrundet!!

Sonntag, 11. November 2018
Unser Höhlenguide Jörg und seine bessere Hälfte Heidrun stehen heute auf dem Markt in Frontera und verkaufen Brotwaren. Wir hatten natürlich am Freitag gleich ein Körnerbrot bestellt und holen es heute ab. Wir kaufen auch auf dem Markt frischen Fisch und natürlich eine kleine Ananas, die hier auch angebaut werden. Das Abendessen ist auf jeden Fall gesichert!
Der Fisch kommt erstmal in den Kühlschrank und dann suchen wir die Sonne. In La Caleta, das ist der Ort, indem wir vor 2 Jahren schon einmal gewohnt haben, finden wir sie und da es hier auch wunderbare Schwimmmöglichkeiten gibt, werden sie gleich wahrgenommen. 

 

Montag, 12.November 2018
Das gestrige Schwimmen hat Wolfgang so gut gefallen, so das wir heute mal an den Strand El Tacoron in der Nähe von Restinga fahren wollen. Aber nicht auf direktem Weg, sondern quer über die Insel. 

Von Frontera aus nehmen wir den HI1 durch den Regenwald und schrauben uns mal wieder bis 1347m in die Höhe. Einen Erdrutsch hat es hier wohl vor kurzer Zeit gegeben, denn gerade sind Leute hier angekommen mit schwerem Gerät, um alles wieder aufzuräumen. Die Straße war gerade erst für ein Auto freigeräumt worden. Die Fahrt geht durch den Nebelwald, der heute nun wirklich seinem Namen alle Ehre macht und schrauben uns dann wieder durch Kiefernwald in Richtung Meer. Die Temperaturen in diesen letzten 1,5 Std. betrugen von 13° bis 22° !!!! 

Am Playa de Tacoron angekommen, ist uns der Wettergott nicht hold, es ist zu windig und trotz 21° fühlt es sich doch kälter an. Also fahren wir wieder nach La Caleta, wo wir gestern waren, vielleicht ist es dort besser. Aber leider; Wolfgang traut sich zwar in die Badehose, aber ins Wasser geht er doch nicht.
So, das war jetzt unser letzter Tag auf El Hierro, morgen geht es wieder zurück nach Teneriffa.
Resümee dieser Woche; Die Insel ist einfach wunderschön, einige Hotspots haben wir diesmal nicht wieder angefahren und trotzdem wieder ca 500km auf dem Tacho. Vielleicht ist der November nicht unbedingt ein bevorzugter Urlaubsmonat für diese Insel, der Mai vor 2 Jahren war besser. Aber das Wetter macht halt was es will, da kann der Monat auch nichts für 😉

Dienstag, 13. November 2018

Wir verlassen pünktlich um 12.00h unser kleines Häuschen und machen uns auf den Weg nach Estaca zur Fähre, die um14.00h abfahren soll. Aber heute ist nichts mit pünktlich, um 14.00h stehen noch alle Auto vor der Fähre und die Fährangestellten laufen etwas kopflos hin und her. Um14.15h geht es dann endlich los mit aufladen und ruckzuck sind wir auch schon unterwegs. Um 18.00h sind wir dann auch nach einem Einkauf sicher wieder auf der Mon Amour und werden gleich von Ernst von der SY Merry Mary zum Essen eingeladen. Nur schnell unsere Sachen ins Schiff und gleich weiter ins nächste Schiff.

Mittwoch, 14. November 2018

Wir haben heute unseren 10. Hochzeitstag und Wolfgang wünscht sich; jupp, Rouladen! Dazu laden wir dann gleich die Besatzung der Merry Mary und der Seacat ein, dann lohnt sich der Aufwand!!! Wir verbringen alle einen wunderschönen Abend mit viel Lachen!!!

Freitag, 16. November 2018

Ernst und Maria haben sich vor einigen Jahren ein Haus auf der Nordwestseite in El Sauzal gekauft und haben uns heute eingeladen. Wir machen uns auf den Weg, kämpfen uns durch den Verkehr und kommen nach 1 ½ Std. endlich an.

Wir bekommen lecker Essen und eine wunderschöne Aussicht auf den Atlantik.

Samstag, 17. November 2018

Schon morgens beim aufstehen; alles grau in grau und kurz darauf Regen, aber richtig Regen!!! Da bleibt uns nichts anderes übrig, als unter Deck zu bleiben; machen wir dann auch!

Sonntag, 18. November 2018

Die Sonne lässt sich hier und da mal blicken und wir trauen uns wieder raus. Um 15.00h fahren wir zu Johannes und Estrella nach San Juan. Wir wollen heute mit den Beiden nach Alcalá in ein ital. Restaurant fahren, aber vorher noch ein wenig quatschen. Als wir losfahren, staunen wir nicht schlecht; Estrella mit Stiefel und Mantel, Wolfgang; kurze Hose und Schlappen….  

Freitag, 23. November 2018

Die letzte Woche verging wie im Fluge. Immer mehr Anrufe und Whatsapp erreichten uns mit der Frage; Geht es euch gut, habt ihr was abbekommen von den Stürmen auf den Kanaren? Upps, haben wir gar nichts von mitbekommen. Aber nach Recherchen im Internet sahen wir dann, was da so los war an der Nordwestküste; oh, oh ganz schön heftig ging das ab…

Wir hatten noch so einiges zu erledigen mit unserem Auto. Werkstattbesuch wegen des Bordcomputers; er sagte uns jetzt bereits desöfteren; Bremsflüssigkeit überprüfen! Aber immer nur dann, wenn wir auf einem steilen Stück geparkt hatten. Sollen die es in der Werkstatt mal prüfen! Wir hatten Glück und es wurde uns gleich geholfen, aber da waren gleich mal wieder 3 Stunden rum. Um die Versicherung mussten wir uns auch noch kümmern, da ist dann gleich mal wieder ein ganzer Nachmittag rum.

Samstag, 24. November 2018

Heute wollen wir mal wieder nach Garachico fahren, an die Nordwestküste, wo der Sturm letzte Woche so heftig war. Auf der Fahrt dorthin sehen wir den Teide mit gaaanz viel Schnee 

In Garachico angekommen, können wir die Ausmaße des Sturmes nur erahnen; die Straßengeländer sind total zerstört und einige Häuser sind auch in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Wellen haben sogar hinter einer Mauer noch Fenster eingeschlagen! 

 

Der kleine Ort hat sogar einen Hafen, der vor einigen Jahren neu erbaut worden ist mit einer riesigen Hafenmauer, aber selbst diese wurde schon einmal bei einem Sturm zerstört. Jetzt sind große Wellenbrecher davor errichtet worden. Ein Schiff an Land wurde aber vorsichtshalber total gesichert. 

Unsere Fahrt ging weiter über Los Silos zur Küste nach La Costa und wir staunen nicht schlecht; hier gibt es noch so einige kleine Hotels weg vom Touri-Trubel. Hier irgendwo muss auch das Gebäude stehen, an dem die Balkone von den Wellen weggerissen wurden.     

 

 

Ein Schrottvogel

 

 

 

 

Ein Wal-Skelett, von dieser Stelle aus kann man viele

Wale beobachten, aber leider gerade jetzt nicht!

 

 

 

 

Sonntag, 25. November 2018

Die Weihnachtsbäckerei hat begonnen; bei 25°C kommt aber leider die Vorweihnachtsstimmung nicht so richtig durch, aber die Plätzchen schmecken trotzdem, äääätsch… 

Mittwoch, 28. November 2018

So, die letzten Tage auf Teneriffa sind angebrochen. Wolfgang schaut schonmal jeden Tag auf das Wetter, ob er Freitag oder Samstag nach La Gomera segelt. In der Zwischenzeit wird mal wieder gerödelt und verstaut.

Freitag, 30. November 2018

So, morgen geht es wieder mal nach La Gomera und wir freuen uns schon, alte Freunde wieder zu treffen. Das Wetter, bzw. der Wind weht morgen nur mit 4-5 Beauf, prima zum segeln. In der Düse wird es sowieso mehr, aber das kennen wir ja bereits.

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